GEORGES DEVEREUX

Zum 100sten Geburtstag eines herausragenden Ethnologen und Psychoanalytikers

Von Ekkehard Schröder

Schröder Georges Nathan
Georges Devereux (1908-1985) Foto: T. Nathan

Der hundertste Geburtstag von Georges Devereux ist ein guter Anlass, an diesen kreativen ethnologischen Feldforscher und inspirierenden Ahn der Ethnopsychoanalyse zu erinnern.
Georges Devereux stammt aus Ungarn, war Ethnologe und Psychoanalytiker, später auch Gräzist. Er wurde am 13. September 1908 als Dobó György in Lugos im magyarischen Banat im Südosten der damaligen österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie im Bezirk Temesvár im heutigen Rumänien geboren und starb in der Nacht vom 28. zum 29. Mai 1985 in Paris. Seine Vorfahren stammten zum Teil aus Lothringen.
Sein amtlicher ungarischer Geburtsname Dobó György gab Anlass zu verschiedenen Spekulationen. So merkt der Budapester Ethnologe Vilmos Voigt knapp zehn Jahre nach Devereux’ Tod in einem Aufsatz an, dass der Familienname Dobó nicht sehr ungarisch klinge. Eine andere Version könnte Dobró sein. Als ich Devereux in Gesprächen 1983 nach der Bedeutung seines Namens fragte, drückte er sich eher undeutlich aus und nannte beide Namen. Es fällt aber die linguistische Verwandtschaft zwischen den Namen Devereux und Dobró auf: vielleicht eine nicht umgesetzte Variante im Zuge der Anpassung der Familie an zeitbedingte verwaltungstechnische Erfordernisse der Magyarisierung vor dem ersten Weltkrieg.

Devereux war in der deutschen Sprache, die seine Mutter (Margareta Deutsch) vor allem sprach, ebenso zu Hause (schrieb in ihr Gedichte, Kurzgeschichten und erste Publikationen) wie in der ungarischen Muttersprache, in die er durch die erziehenden Angestellten der jüdischen Rechtsanwaltsfamilie Dobó hineinwuchs. Prägend für sein späteres Leben war vor allem das Erleben des Zerfalls der Donaumonarchie. 1926 emigrierte er – 18jährig und nun unter dem rumänisierten Vornahmen als Gheorghe – für einige Zeit nach Paris, wo er später, ab 1963, bis zu seinem Tod wieder lebte und wo er bis 1981 als Professor für Ethnopsychiatrie an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) wirkte. Zu dieser Position holte ihn Claude Lévi-Strauss, der fast gleichaltrige und noch lebende Pariser Ethnologie. Die vor dem Zweiten Weltkrieg erworbene amerikanische Staatsbürgerschaft behielt Devereux bei.

Schon als junger Mann wollte er weg aus der Region, in der er aufwuchs. Deswegen zog es ihn als Student nicht nur zu Wanderjahren in die Ferne, sondern er emigrierte im wörtlichen Sinne. Sein Lebensentwurf scheint Heimat im Nirgendwo zu suchen und auch irgendwie zu finden, denn schließlich gelang ihm eine geglückte multikulturelle Identität, die heute nicht mehr im gleichen Maße ungewöhnlich erscheint wie zu seinen Lebzeiten.

Klicken Sie für eine vergrößerte Ansicht auf das BildKlicken Sie für eine vergrößerte Ansicht auf das Bild
Devereux’ Heimatort: Das mitteleuropäisch anmutende Heimatstädtchen Lugoj am Fuße der Karpathenausläufer gelegen. Foto: Postkarte

In Lugoj lebten damals Ungarn, Deutsche und Rumänen friedlich zusammen in einer Gegend, die sich zutiefst als zu Mitteleuropa gehörig empfand. Zumindest galt dies für das prägende oft jüdische Bildungsbürgertum des Landes. Devereux erlebte in seinen Kinderjahren eine forcierte administrative Magyarisierung und nach dem Ersten Weltkrieg eine entsprechende Rumänisierung. Solche administrativen Entwicklungen, die die kulturellen Identitäten bedrohten, erlebten die Menschen der meisten „mitteleuropäischen“ Nationen –und dies zum Teil bis heute – man denke an den Vorlauf der serbischen Kriege in den 1990er Jahren in Ostkroatien und später in Bosnien-Herzegowina. Wenn in Interviews seine Jugend angesprochen wurde, schienen alte Wunden angerissen zu werden und er konnte sehr einsilbig werden. George Bloch vom Pariser „Centre Georgs Devereux“ spricht in einem ausführlichen biographischen Abriss von 2001 davon, dass Devereux Franzose durch eigene Wahl, US-Amerikaner durch seinen Pass und Mohave-Indianer durch seine innerste Identität war (bei den Mohave-Indianern hatte er lange geforscht).

Klicken Sie für eine vergrößerte Ansicht auf das BildKlicken Sie für eine vergrößerte Ansicht auf das Bild
Lugoj und der Fluss Timiş. Foto: Postkarte

Der anfängliche Berufswunsch Devereux’ war Musiker (Piano), was er jedoch wegen einer Handverletzung vergessen musste. Stattdessen begann er das Studium der Physik. Nach einer schweren Typhuserkrankung machte er jedoch 1932 den Abschluss in Malaiologie und Ethnologie an der Universität von Paris bei seinen Lehrern Marcel Mauss und Emile Durkheim. Dazwischen lag eine Verlagsbuchhandelslehre in Leipzig um 1928; den Doktortitel bekam er 1935 in Anthropology bei Kroeber in Berkeley, Kalifornien. Er unternahm ausgedehnte ethnologische Feldforschungen 1932 bei den Hopi, ab 1933 bei den Sedang-Moi in Südvietnam und bei den Mohave in Arizona (ab 1932 bis 1950), über welche sich Devereux erstmals, von Geza Róheim angeregt, für die Psychoanalyse zu interessieren begann und hier schließlich seine Hauptwerke schrieb. Es folgten Forschung und Lehre bis 1946 an der Middlesex University in Waltham/Mass., an der Columbia University in New York, dem Wellesley College (Mass.) und in Haiti. Dazwischen leistete er Dienst bei der amerikanischen Marine in China. Von 1946-53 bekleidete er die Stelle eines Forschungsdirektors am Winter Veterans Hospital in Topeka / Kansas, und dort ließ er sich am Menninger Institut zum Psychoanalytiker ausbilden. 1954-56 war er Direktor an den Schulen der Devereux-Stiftung, von 1956-63 Professor an der medizinischen Fakultät der Temple University in Philadelphia, von 1959-63 betrieb er eine psychoanaytische Privatpraxis in New York, ab 1953 begann er parallel mit Studien in Gräzistik. Zwischen 1978 und 1980 gab Devereux die Zeitschrift "Ethnopsychiatrica" heraus. Sein wissenschaftliches Werk umfasst 14 Monographien und über 300 Aufsätze. Er gilt als der Begründer der Ethnopsychoanalyse, deren Methodik er systematisch entwickelte und im Spätwerk auch auf die Gräzistik anwandte. Zu Ralph Linton, Weston La Barre, Margret Mead und Claude Lévi-Strauss pflegte er enge wissenschaftliche Kontakte.

Klicken Sie für eine vergrößerte Ansicht auf das BildKlicken Sie für eine vergrößerte Ansicht auf das Bild
Georges Devereux, zusammen mit Agnes Savilla, geborene White, auf dem Weltkongress der Ethnologen 1974 in Mexico-City. Agnes war in früheren Jahren eine wichtige Informantin. In der Feldforschung entwickelte sich eine freundschaftliche Beziehung. (Archiv-Foto Curare /AGEM)

Devereux lehnte sich in seiner Methode an das Komplementaritätsprinzip der Physiker Werner Heisenberg und Niels Bohr an. Diese weisen bei der physikalischen Beschreibung des Lichtes darauf hin, dass man das Licht sowohl als Teilchen (Korpuskel) wie auch als Welle unabhängig voneinander beschreiben kann. Nach ihnen lösen aber erst beide Betrachtungsmodelle gemeinsam die entstehenden Unschärfen des jeweilig alleinigen Erklärungsmodells auf und ermöglichen eine integrierende Betrachtung. Devereux überträgt diese Betrachtungsweise auf den als notwendig postulierten doppelten oder parallelen Diskurs zweier oder mehrerer unterschiedlicher Fächer und bezeichnet dies als komplementäres Vorgehen. Für ihn betrifft dies vornehmlich die strukturalistisch orientierte Soziologie und Ethnologie einerseits und andererseits die Lehre der Psychoanalyse unter Bezug auf die Trieblehre Freuds und seine Konzeption eines Unbewussten. Entscheidend ist, dass die Fächer in ihrer eigenen Logik bleiben. Als Methode angewandt wird ihm durch dieses Vorgehen möglich, hinreichende Aussagen und Interpretationen der menschlichen Verhaltensweisen speziell im Falle von Krankheit zu gewinnen. Zugleich kann er objektivere Vergleiche ziehen und zum Problem der Beziehung zwischen der Grundannahme der Universalität psychodynamischer Prozesse und deren kulturspezifischen Varianten Aussagen machen.
In seinen englischen Publikationen spricht Devereux von „complementary view“. Der deutsche Begriff „Komplementarismus“-Konzept scheint mir eine etwas unglückliche Übertragung aus dem Französischen zu sein. Viele sprechen daher heute vom „Komplementaritätsmodell“.

Dieser interdisziplinäre Ansatz, den Devereux als „meta-kulturelle Psychologie“ oder andersherum als „trans-ethnographische Sicht“ versteht, führt ihn zu seinem Entwurf der Ethnopsychoanalyse als einem theoretischen Korpus, der die unterschiedlichen Erscheinungsformen von psychischen Störungen in verschiedenen Kulturen integrieren kann. Er geht davon aus, dass kulturelle Daten nur dann relevant werden, wenn sie von einer Person tatsächlich wahrgenommen und als bedeutungsvoll angesehen werden. Ethno-Psychoanalyse ist also eine Disziplin mit Blick auf die Beziehung zwischen Individuum und Kollektiv. Methodisch wird dabei das in der Freudschen Tiefenpsychologie entwickelte Konzept der Übertragung und Gegenübertragung mit einbezogen. Dieses sieht Devereux in jedem Kontakt und in jeder Beobachtungssituation, also auch in der ethnologischen Feldforschung inhärent und ist von daher stets und notwendig reflexionsbedürftig. Durch das dadurch vertiefte Verständnis der Psychodynamik werden nach diesem Vorgehen auch die ethnologischen Kenntnisse erweitert. So stellt jede ethnographische Untersuchung im Sinne eines zwischenmenschlichen kulturellen Dialogs auch ein Stück Selbsterfahrung dar, mit anderen Worten: eine Dechiffrierung des Eigenen im Fremden und Rekonstruktion des Fremden im Eigenen.

Klicken Sie für eine vergrößerte Ansicht auf das BildKlicken Sie für eine vergrößerte Ansicht auf das Bild
Georges Devereux mit Florence Weiss, Ulf Lind und Ekkehard Schröder auf der vierten internationalen Fachkonferenz Ethnomedizin (8.–10.12.1978) in Göttingen anlässlich seiner Ernennung zum Ehrenmitglied der AGEM. Archiv-Foto Curare /AGEM

Devereux’ Kernwerk „Angst und Methode“ setzt hier an und zeigt wie zum Beispiel eigene Wahrnehmungsstörungen oder -verzerrungen leichter erkannt werden können, aber auch Abwehrformen im psychosozialen Bereich während der Feldforschung oder unbewusste ethnotypische Konflikte (ethnopsychiatrische Typologie, ethnische Störung und idiosynkratische Störung). In jeder intakten Gesellschaft stellt das ethnisch geprägte Unbewusste immer auch kulturspezifische Konstellationen von Abwehrmechanismen zur Verfügung. „Verrücktheit“ als sozialer Status sagt daher nichts über Psychopathologie aus, und die Frage, über welchen kulturellen Prozess eine Person den Status „anormal“ erwirbt, gibt keine krankheitsverursachende Muster preis. Der bei Devereux konsequent doppelt geführte Diskurs von Soziologie und Ethnologie, Psychologie und Psychoanalyse versteht sich als komplementär und schließt damit die gegenseitige Reduzierung der Disziplinen aus. Dabei werden kulturelle Konstanten und Differenzen herausgearbeitet und letztendlich erscheint ein Bild über die möglichen Tiefenstrukturen des menschlichen Wesens.

Devereux’ Werk lebt unter anderem weiter in zwei teilweise konkurrierenden Schulen: einerseits in der seines Schülers Tobie Nathan und andererseits in der von Marie Rose Moro in Paris, die ebenso im Rahmen einer eigenen konkreten kreativen Migrantenbehandlung auf Devereux aufbaut. In den deutschsprachigen Ländern ist insbesondere die Literatur um Mario Erdheim in Zürich und Maja Nadig (heute in Bremen) zur Entwicklung des Faches Ethnopsychoanalyse zu nennen.

Die Arbeitgemeinschaft Ethnomedizin konnte George Devereux bei mehreren Tagungen als aktiven Teilnehmer begrüßen und ernannte ihn 1978 während der 4. Fachkonferenz Ethnomedizin mit dem Thema „Die Geburt aus ethnomedizinischer Sicht“ in Göttingen zum Ehrenmitglied. Er schenkte der Curare zum Geleit ihrer Gründung einen Beißring für zahnende Säuglinge. Dafür danken wir ihm nach 30 Jahren und haben zur 21sten Fachkonferenz Ethnomedizin im Dezember 2008 in Remscheid mit dem Thema der Tagung: “Kultur, Medizin und Ethnologie im Trialog: Bilanzen im interdisziplinären Arbeitsfeld Ethnologie & Medizin“ in einem Panel explizit an seinen 100. Geburtstag erinnert.


Georges Devereux Hauptwerke
- 1951: Reality and Dream. Psychotherapy of a Plains Indian. New York. (dt. 1985. Psychotherapie eines Prärie-Indianers. Frankfurt am Main)
- 1955, 19762: A Study of Abortion in Primitives Societies. A typological distributional dynamic analysis of the prevention of birth in 400 pre-industrial societies. New York
- 1961, 19692 : Mohave Ethnopsychiatry and Suicide: The Psychiatric Knowledge and the Psychic Disturbances of an Indian Tribe. Washington
- 1967: From Anxiety to Method in the Behavioral Sciences. The Hague. (dt. 1973. Angst und Methode in den Verhaltenswissenschaften. München: Hanser)
- 1970: Essais d´Ethnopsychiatrie générale. Paris (dt. 1974. Normal und Anormal, Aufsätze zur allgemeinen Ethnopsychiatrie. Frankfurt am Main)
- 1972: Ethnopsychanalyse complémentariste. Paris (dt. 1978. Ethnopsychoanalyse. Die komplementaristische Methode in den Wissenschaften der Menschen. Frankfurt am Main)
- 1976. Dreams in Greek Tragedy (dt. 1982. Träume in der griechischen Tragödie. Frankfurt am Main)
- 1983. Baubo, la vulva mythique. Paris (dt. bereits 1981 (!). Baubo, die mythische Vulva. Frankfurt am Main).

Ausgewählte Literaturspuren
(z.T. nach BLOCH 2000, der unter 384 verschiedenen Publikationen auflistet)

- 1928 (als Georg Dobó): „Der einsame Lockruf " (Gedicht). In Ebermayer E., Mann K., Rosenkranz H.(Hg). Anthologie jüngster Lyrik. Berlin: I. M. Spaeth Verlag: 181–189
- 1929: Gedichte: "Die Stufe zum Licht", "An den Rhapsoden", "Madrigal. Pilgerfahrt zur Erde Frankreichs", "Pariser Polylog", "Naives Abendlied für Yvesil". In: Fehse, Willi & Mann, Klaus (Hg): Anthologie jüngster Lyrik (Neue Folge). Hamburg: Gebrüder Enoch Verlag (ohne Datum, ca. 1929)
- 1977: Culture and Symptomatology. Summary. In: Boroffka, A.; Pfeiffer, W.M. (Hg) (1977): Fragen der transkulturell-vergleichenden Psychiatrie in Europa. (Referate und Arbeitspapiere anlässlich des Symposions in Kiel vom 5. 4. – 8. 4. 1976). Münster: Westfälische Wilhelms-Universität, Fach Medizinische Psychologie. S. 20–23. Reprinted. Curare 28, 1 (2005). S. 111–112
-1978a: Curare zum Geleit: Mytho-Diagnosis: A Teething-Ring for curare. Curare 1, 2: 68–9, Reprint Curare 31, 2+3 (2008) S. 262–263
- 1978b: Die Schicksale der Kultur in der psychischen Krankheit. In: Wulff, E. (Hg): Ethnopsychiatrie: Seelische Krankheit – ein Spiegel der Kultur? Wiesbaden: Akademische Verlagsanstalt. S. 106–116
- 1979: Die Verunsicherung der Geisteskranken. Curare 2, 4. S. 215–220, Reprint Curare 31, 2+3 (2008). S. 264–268
- 1983: Baubo – die personifizierte Vulva. In: Schiefenhövel, W.; Sich, D. (Hg): Die Geburt aus ethnomedizinischer Sicht. (Curare-Sonderband 1). Braunschweig, Wiesbaden: Friedr. Vieweg & Sohn. S. 117–120

Interviews
In den frühen 1980er-Jahren fanden einige niedergeschriebene Interviews mit Devereux statt, u. a. durch den Franzosen George Bloch, sowie:

- 1982: „Es gibt eine kulturell neutrale Psychotherapie“: Gespräch mit Georges Devereux. In: Heinrichs, H.- J. (Hg): Das Fremde verstehen: Gespräche über Alltag, Normalität und Anormalität. Frankfurt am Main / Paris: Qumran. S. 15-32
- 1984: "Ich habe das Recht, ich zu sein und kein anderer !’’ Ein Gespräch zwischen George Devereux und Ekkehard Schröder, geführt am 31. Januar 1984 in Antony bei Paris. In: Schröder, E.; Friessem, D.(Hg). George Devereux zum 75. Geburtstag. Eine Festschrift. (Curare-Sonderband 2). Braunschweig, Wiesbaden: Vieweg. S. 10-31
- 1987: Bockelmann, Ulrike: Georges Devereux. In: Duerr, H. P. (Hg): Die wilde Seele. Zur Ethnopsychoanalyse von Georges Devereux. Frankfurt/M.: Suhrkamp (ed. SK 1235). S. 9-31

Ausgewählte Arbeiten zu Devereux (chronologisch)
- Brauner, K.-D. (1986): Kultur und Symptom. Über wissenschaftstheoretische und methodologische Grundlagen von Georges Devereux’ Konzeption einer Ethnopsychoanalyse und Ethnopsychiatrie.( Diss.). Frankfurt am Main, New York: Peter Lang
- Adler, M. (1993): Ethnopsychoanalyse. Das Unbewusste in Wissenschaft und Kultur. (Diss.). Stuttgart: Schattauer
- Voigt, V. (1993): The Identity of Georges Devereux (1908 – 1985). Acta Ethnographica Hungarica 38, 1-3. S. 61-67
- Reichmayr, J.; Wagner, U.; Ouederrou, C; Pletzer, B. (2003): Psychoanalyse und Ethnologie. Bibliographisches Lexikon der psychoanalytischen Ethnologie, Ethnopsychoanalyse und interkulturellen psychoanalytischen Therapie. Gießen: Psychosozial-Verlag
- Nadig, M. (2006): Transkulturelle Spannungsfelder in der Migration und ihre Erforschung. Das Konzept des Raumes als methodischer Rahmen für dynamische Prozesse. In: Wohlfart, E.; Zaumseil, M. (Hg): Transkulturelle Psychiatrie – Interkulturelle Psychotherapie. Interdisziplinäre Theorie und Praxis. Heidelberg: Springer Medizinverlag. S. 68-80


Zum Autor
Ekkehard Schröder, Psychiater und Psychotherapeut mit Praxis in Potsdam. Seit vielen Jahren Editor der Zeitschrift Curare im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Ethnomedizin
www.agem-ethnomedizin.de , Beitrag modifiziert nach Curare 31,2+3(2008) S. 257-261


Herausgeber © Museum der Weltkulturen, Frankfurt a. M. 2008

.