ZÜRICH VÖLKERKUNDEMUSEUM

VKM Zürich Pelikan

Geschichten aus der Schattenwelt
Figuren aus China, Indien und der Türkei

Laufzeit vom 5. Dezember 2008 bis 6. September 2009

Im Völkerkundemuseum der Universität Zürich präsentieren Studierende der Ethnologie Schattenspielfiguren aus der Sammlung des Museums. Die vorgestellten Stücke, bemalte Pergamentfiguren, stammen aus Südchina, aus Südindien sowie aus der Türkei.

Die Ausstellung bietet den Besuchern über die Hintergrundinformationen und die Figuren hinaus verschiedene Zugänge. An einer Hörstation kann typischen Geschichten gelauscht werden, von der historischen chinesischen Erzählung über das indische Heldenepos Ramayana bis hin zur türkischen politischen Satire. Ein Video zeigt, wie mit den Figuren in den drei Ländern gespielt wird. Blicke auf das Weiterbestehen und die Weiterentwicklung der Tradition in Zeiten der Konkurrenz mit modernen Massenmedien runden die Ausstellung ab.



VKM Zürich Naga

Naga ∙ Schmuck und Asche

VERLÄNGERUNG BIS 6. SEPTEMBER 2009

Sie bewohnen eine Bergregion an der Grenze zwischen Nordostindien und dem nordwestlichen Burma: die Naga. Früher am äussersten Rand des britischen Kolonialreiches als Kopfjäger gleichzeitig gefürchtet und für ihre materielle Kultur bewundert, war das Siedlungsgebiet dieser rund 30 ethnischen Gruppen seit der Unabhängigkeit Indiens 1947 wegen zahlreichen bewaffneten Konflikten Sperrzone. Erst seit 2001 sind Reisen in den indischen Bundesstaat Nagaland auch für Ausländer wieder möglich. Vor diesem Hintergrund bieten das Völkerkundemuseum der Universität Zürich und das Museum der Kulturen Basel mit zwei sich gegenseitig ergänzenden Ausstellungen Einblicke in das kulturelle Erbe einer Region, die lange Zeit aus dem Blickfeld des Westens geraten war.

Erstmals werden die während der britischen Kolonialzeit angelegten Sammlungen zur materiellen Kultur der Naga aus Museen der Schweiz, Deutschlands und Österreichs umfassend präsentiert und können so neu entdeckt werden. Während die Ausstellung im Völkerkundemuseum Zürich die Brüche zwischen Vergangenheit und Gegenwart thematisiert, stehen die Sammlungen im Museum der Kulturen Basel als Zeugen einer vergangenen Zeit im Mittelpunkt. Sie sind zu einem wertvollen Archiv geworden, das sowohl zum Verständnis der heutigen Situation in Nagaland beiträgt als auch eine Grundlage für die dortige Interpretation der eigenen Geschichte bildet.

VKM Zürich Teppich

Drache Lotos Schneelöwe
Teppiche vom Dach der Welt

Laufzeit vom 17. Oktober 2008 bis 6. September 2009

Im Völkerkundemuseum der Universität Zürich stellen Ethnologiestudentinnen und -studenten Teppiche aus Tibet vor. Die Ausstellung zeigt traditionell gefertigte Stücke, die dem Museum geschenkt wurden, sowie Leihgaben eines privaten Sammlers. Grossformatige Schwarz-Weiss-Abbildungen des Tibet-Reisenden Heinrich Harrer aus den 40er Jahren stellen die prächtigen Knüpfwerke in den zeitgenössischen Alltag.

Teil der Geschichte des tibetischen Teppichs in Nepal ist der Übergang vom Handwerk zur kommerziellen Produktion für den internationalen Markt. Eine Schlüsselrolle kam dabei dem erfolgreichen Schweizer Teppichknüpf-Projekt der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA in den 60er Jahren in Nepal zu. Die Initiatoren dieses Projekts kommen in der Ausstellung zu Wort.




Völkerkundemuseum der Universität Zürich

Pelikanstraße 40
CH-8001 Zürich
Tel.: 0041-1/6349011

Öffnungszeiten

Di.-Fr. 10 - 13 Uhr und 14 - 17 Uhr
Sa. 14 - 17 Uhr
So. 11 - 17



Herausgeber © Museum der Weltkulturen, Frankfurt a. M. 2008

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