DRESDEN MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE 
STAATLICHE ETHNOGRAPHISCHE SAMMLUNGEN SACHSEN

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Amazonien
Indianer der Regenwälder und Savannen

Laufzeit vom 29. April 2009 bis 29. August 2010

Das Dresdner Völkerkundemuseum der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen
präsentiert prächtigen Federschmuck, bizarre Masken, künstlerisch hochentwickelter Keramik sowie Langwaffen von extremer Größe. Die Sonderschau im Japanischen Palais gibt auf einer Ausstellungsfläche von 800 qm einen Überblick über die verschiedenen Kulturlandschaften Amazoniens, thematisiert deren Entstehung und Besonderheiten, aber auch die aktuelle Situation der Ureinwohner Amazoniens.

Federdiadem
Die Exponate stammen ausschließlich aus sächsischen Sammlungen. Der mit Abstand größte Teil gehört zu den Beständen des Dresdner Völkerkundemuseums, der ergänzt wird durch Ethnographica aus dem Leipziger Völkerkundemuseum und durch einige Einzelobjekte aus dem Karl–May–Museum Radebeul. Die ältesten Objekte stammen aus dem 19. Jahrhundert. So stehen neben kulturellen Sachzeugen längst erloschener Stammeskulturen Ausstellungsstücke von Stämmen, die erst vor wenigen Jahren kontaktiert worden sind.

In einem ausführlichen Einführungsteil der Ausstellung werden verschiedene Aspekte des großen komplexen Themas "Amazonien" beleuchtet – wie z. B. der Lebensraum Amazonien als sensibles Ökosystem, die kulturelle und sprachliche Vielfalt Amazoniens sowie die präkolumbische Geschichte (mit archäologischen Kulturen) und die postkolumbische Geschichte mit der Entdeckung, Eroberung und Erforschung dieser geographischen Großregion. Auf die Ausbeutung und Nutzung der natürlichen Ressourcen wird ebenso verwiesen wie auf die heutige Situation der Indianer.

Der Erhalt der Regenwälder Amazoniens, des größten zusammenhängenden Waldgebietes der Erde, und der biologischen Artenvielfalt (Biodiversität) steht heute im Focus vieler internationaler Bemühungen. Ein Grundanliegen der Ausstellung ist, darauf hinzuweisen, dass der Erhalt der kulturellen Vielfalt genauso wichtig ist – gehören doch auch die vielen kleinen Stammeskulturen Amazoniens zum kulturellen Erbe der Menschheit.




Dresden Museum für Völkerkunde Dresden 2

Schauwerkstatt Damaskuszimmer
Den Restauratoren über die Schulter geschaut

Laufzeit ab 12. Juli 2005

Den Restauratoren kann bei der Bearbeitung der der alten Holzpaneele aus einem Damaszener Stadthaus über die Schulter gesehen werden.

Nach langer Pause ist das Dresdner Damaskus–Zimmer wieder öffentlich zugänglich. Die Besucher können der Restauratorin Anke Scharrahs bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und erfahren, wie man in mühevoller Kleinarbeit unter verwitterten Schichten die alte Farbe freilegt und die ehemalige Pracht der Holzpaneele wieder erstehen lassen kann.

Das Dresdner Damaskus–Zimmer, die etwa 200 Jahre alte und nahezu vollständige Holzvertäfelung eines Zimmers aus einem vornehmen Stadtpalast in Damaskus, ist überaus reich bemalt und vergoldet. 1930 wurde es dem Dresdner Museum für Völkerkunde geschenkt.




Museum für Völkerkunde Dresden Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen

Ausstellungen:
Japanisches Palais
Palaisplatz 11
Tel.: 0351/8144-841

Öffnungszeiten

Di - So 10.00 - 18.00 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene 4 Euro, Ermäßigt 2 Euro
An jedem ersten Dienstag gilt der ermäßigte Eintritt von 2 Euro.



Herausgeber © Museum der Weltkulturen, Frankfurt a. M. 2008

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